unsere Geschichte

Kühnau wurde im Jahre 945 unter dem Namen Qiuna erstmals urkundlich erwähnt. Die Schreibweise hat sich vielfach geändert, bis sich nach Bildung des Dorfes Neu- oder Kleinkühnau der Name Großkühnau durchsetzte.

Im Jahre 1995 beging Kühnau eine Festwoche anläßlich des 1050-jährigen Bestehens und es ist damit älter als Dessau. Das Dorf lag im früheren Grenzgebiet der Wenden und Germanen, so dass dort zum Schutz Burgen wie die Burg Kühnau, die Burg Reina und die Burg Stene entstanden. Von den Burggrafen von Reina wurden 1213 Wennemar und 1250 Bodo schriftlich erwähnt. 1314 hielt Fürst Albrecht I. Hof in Burg Reina, doch schon 1325 wird in einer Urkunde eine "verwüstete Hofburg Reina" erwähnt. Verheerende Hochwasser der Elbe in den Jahren 1315 und 1318 hatten neben großen Verwüstungen auch das Ende der Burg Reina zur Folge.

Trotzdem blieb die Erinnerung an die Burg Reina in der Bevölkerung erhalten. Das lag wohl auch daran, dass die Reste der Burg bei niedrigem Wasserstand der Elbe immer mal wieder sichtbar wurden, so auch im Jahre 1892, als bei extremen Niedrigwasserpegel der Elbe die Ruinen wieder auftauchten. Im gleichen Jahr wurde deshalb zur Erinnerung der in Großkühnau ansässige "Beckersche Gasthof" in "Zur Burg Reina" umbenannt.

Die Familie Becker führte den Gasthof drei Generationen. Während das Lokal vornehmlich als Ausflugsziel galt, wurde im Jahre 1900 mit der Einweihung des Saales eine weit über Dessaus Grenzen hinaus reichende Veranstaltungstradition begründet. 1902 übernahm Willi Sebastian den Gasthof und verkaufte ihn im Jahr 1959 an das ehemalige Gasgerätewerk Dessau.

Der in Kühnau ansässige Gerhart Schröter übernahm 1968 gemeinsam mit seiner Frau Anneliese das Haus. Trotz damals nicht einfachen Bedingungen machten sie das Landgasthaus zu einer Institution, die von der Bevölkerung gern angenommen wurde.

Dieser Tradition verpflichtet ist es das Bestreben der neuen Besitzer Olaf Höbel und Lutz Meyer, den Landgasthof "Zur Burg Reina" zu einem erstklassigen Speise- und Veranstaltungslokal zu machen. Dabei sollen vor allem deftige deutsche Küche und Speisen und Getränke aus der Region die Gäste verwöhnen. Im dem zum Lokal gehörenden Saal, auch als "Haus Kühnau" bekannt, finden hochwertige Veranstaltungen, Bälle, Konzerte und Feiern statt.

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